von Manuel KitzlerZuletzt vor 14 Stunden geändert.
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Am Montagvormittag, 24. August 2026, kam es in der Nähe des Flugplatzes Gneixendorf in der Luft zu einem Zusammenstoß zweier Ultraleichtflugzeuge. Nachdem die Flugzeugteile zu Boden gestürzt waren, fingen sie Feuer. Zahlreiche Anrufer bemerkten die Rauchsäule und setzten den Notruf ab.
Mehrere Feuerwehren sowie zwei Feuerwachen der Feuerwehr Krems eilten mit zahlreichen Fahrzeugen zur gemeldeten Einsatzstelle. Neben den anrückenden Feuerwehren begaben sich auch das Rote Kreuz Krems mit vier Fahrzeugen sowie mehrere Streifen der Polizei zum Einsatzort. Bei der Rauchsäule angekommen, wurden beide Flugzeugwracks vorgefunden. Für die beiden Piloten kam jede Hilfe zu spät. Sie dürften sofort tot gewesen sein.
Umgehend begannen mehrere Trupps unter Atemschutz mit dem Ablöschen der beiden Brände. Rasch konnten die Flammen niedergeschlagen werden. Da zu diesem Zeitpunkt unklar war, ob die mit Pyrotechnik versehenen ballistischen Selbstrettungssysteme der Flugzeuge ausgelöst hatten, mussten sich die Einsatzkräfte zurückziehen und ein Sicherheitsabstand eingerichtet werden. Die Löschmaßnahmen wurden mittels Wasserwerfern fortgesetzt. Für die Wasserversorgung pendelten mehrere Tanklöschfahrzeuge zwischen der Unfallstelle und einem nahegelegenen Hydranten.
Um die Mittagszeit trafen die Tatortermittler an der Einsatzstelle ein. Auch zwei Beamte des Polizei-Sonderdienstes Sprengdienst trafen zur Entschärfung der Selbstrettungssysteme ein. Bevor diese ihre Arbeit beginnen konnten, wurden die Wasserwerfer und Schlauchleitungen abgebaut. Jeweils eine Einsatzkraft der Feuerwehr positionierte sich zur Sicherheit mit einem Feuerlöscher im Bereich der Wracks, um im Falle eines erneuten Aufflammens sofort eingreifen zu können. Anschließend begannen die Ermittlungen.
Während des Einsatzverlaufs forderte der Einsatzleiter auch die Drohne der Feuerwehr Krems nach. Diese unterstützte zunächst die Feuerwehr und suchte in weiterer Folge das Gebiet nach den Flugzeugteilen ab. Aufgrund des Zusammenstoßes in größerer Höhe war der Suchradius sehr groß, sodass die Feuerwehrdrohne gleichzeitig mit einer Drohne der Polizei im Einsatz stand. Nach Rücksprache mit den Beamten der Polizei war der Einsatz für die Feuerwehren gegen 14:00 Uhr beendet. Bis auf die Drohne, welche die Polizei bei der Aufnahme der Positionen der Flugzeugteile half.
Wie es zu diesem Unfall kam, wird vom Landeskriminalamt Niederösterreich – Ermittlungsbereich Leib/Leben gemeinsam mit der Tatortgruppe sowie der Flugunfallkommission erhoben.