von Manuel KitzlerZuletzt vor 2 Tagen geändert.
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Zu einem Großbrand kam es am Dienstagvormittag in Gösing am Wagram. Laut ersten Meldungen, welche über den Notruf 122 in der Landeswarnzentrale Niederösterreich eingingen, stand ein Wohnhaus in Brand. Die Diensthabenden alarmierten umgehend mehrere Feuerwehren zu einem Wohnhausbrand. Da sich das Feuer rasend schnell ausbreitete, wurden bereits nach dem Eintreffen der örtlichen Feuerwehren weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Über mehrere Löschleitungen wurde versucht, den Brand zu bekämpfen. Durch weitere Meldungen von Anrainern vor Ort wurde zudem ein 48-Jähriger im Wohnhaus vermutet. Da das gesamte Gebäude jedoch einsturzgefährdet war, konnte zunächst kein Atemschutztrupp zur Menschenrettung vorgehen.
Neben weiteren Feuerwehren des Bezirkes Tulln wurde gegen 9 Uhr auch die Drehleiter der Feuerwehr Krems nachalarmiert. Die Hausmannschaft rückte binnen weniger Minuten mit zwei Fahrzeugen aus. Beim Eintreffen war das Feuer bereits auf ein Nebengebäude übergegriffen und die Löscharbeiten nach wie vor im Gange. Zudem befand sich der Bezirksführungsstab vor Ort, der zugleich als Einsatzleitung fungierte. Die Aufgabe der Feuerwehr Krems bestand zunächst in der Unterstützung der Löscharbeiten, abwechselnd mit einem Atemschutztrupp samt Löschleitung im Drehleiterkorb oder durch den Einsatz des Wasserwerfers.
Nachdem der Brand abgelöscht worden war, konnte ein Atemschutztrupp das Gebäude nach der vermissten Person durchsuchen. Diese wurde schließlich leblos aufgefunden. In weiterer Folge unterstützten die Kremser Einsatzkräfte bei der Kontrolle der Glutnester und löschten diese ab. Nach intensiven Stunden im Einsatz konnte schließlich durch die Einsatzleitung „Brand aus“ gegeben werden. Anschließend begannen die Aufräumarbeiten. Die Drehleiter wurde in weiterer Folge auch vom Bundeskriminalamt genutzt, um sich einen Überblick über das Gebäude von oben zu verschaffen. Dieses nahm die Ermittlungen auf, um festzustellen, was zu diesem tragischen Vorfall geführt hatte.
Nachdem die Arbeiten vor Ort abgeschlossen waren, rückten die Kremser nach mehr als acht Stunden und 30 Minuten wieder in die Zentrale ein.
8 Einsatzkräfte der Feuerwehr
1 Drehleiter
1 Hilfeleistungsfahrzeug
FW Hauptwache