von Manuel Kitzler (Text) und Manfred Wimmer (Fotos)Zuletzt vor 3 Stunden geändert.
Bislang 45x gelesen.
Am Samstagvormittag, dem 09. Mai 2026, wurde ein Hund zum Lebensretter. In einem Waldstück nahe der Ortschaft Seeb verunfallte eine Frau mit ihrem Quad und wurde darunter eingeklemmt. Da das Waldstück kaum von der Straße einsehbar ist, bemerkte erst Stunden später ein Radfahrer einen andauernd bellenden Hund. Als dieser näher kam, hörte er auch Hilferufe aus dem Wald. Beim Erkunden fand der Sportler die Verletzte vor und verständigte unverzüglich den Notruf.
Der Diensthabende der Bereichsalarmzentrale Krems alarmierte die Feuerwehren Seeb, Gföhl und Lichtenau zur Menschenrettung. Auch das Rote Kreuz Krems, zwei First Responder und der Notarzthubschrauber Christophorus 2 eilten zum Einsatzort.
Vor Ort eingetroffen, wurde umgehend mit der Patientenbetreuung begonnen. Zur Sicherung des Fahrzeuges setzte die Feuerwehr Arbeitsleinen sowie die Forstseilwinde eines Traktors eines Mitgliedes der Feuerwehr ein. Mittels Hebekissen hoben die Einsatzkräfte der Feuerwehr das Quad an und konnten daraufhin die Verletzte befreien. Nachdem sie in den Rettungswagen transportiert worden war, kümmerten sich zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr um den Hund der Verletzten, welcher bis zuletzt seinem Frauchen nicht von der Seite wich.
Zur Bergung des Unfallfahrzeuges wurde die bereits im Einsatz stehende Forstseilwinde herangezogen. Mithilfe dieser zog man das Quad aus dem Waldstück hervor, hob es anschließend über die Seilwinde an und stellte es verkehrssicher ab.
Die Verletzte wurde nach der Versorgung im Rettungswagen mittels des Notarzthubschraubers in das Universitätsklinikum St. Pölten geflogen. Nach etwas weniger als zwei Stunden war der Einsatz beendet und die Feuerwehr rückte ab.
FF Gföhl
FF Lichtenau
FF Seeb
First Responder
ÖAMTC NAH Christophorus
Polizei
Rotes Kreuz Krems