Menschenrettung nach Verkehrsunfall in Gneixendorf

von Tobias WalzerZuletzt vor 4 Tagen geändert.
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Zu einem schweren Verkehrsunfall im Ortsgebiet von Gneixendorf wurden in den frühen Nachtstunden des 25. November 2025 die Feuerwachen Gneixendorf und Hauptwache alarmiert. Ein PKW-Lenker kam von der Fahrbahn ab, prallte frontal gegen einen Baum und kam anschließend seitlich liegend zum Stillstand. Der Unfalllenker konnte das Fahrzeug nicht mehr selbständig verlassen. 

Während unmittelbar nach dem Alarm die ersten Fahrzeuge in Richtung Einsatzort ausrückten, eilten mehrere, unmittelbar in der Nähe wohnende, Feuerwehrmitglieder zum Unfallort, um als Ersthelfer erste wichtige Maßnahmen zu setzen. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde umgehend die Unfallstelle abgesichert, sowie ein Brandschutz und die Bereitstellungsplane, mit allen für die Menschenrettung erforderlichen Gerätschaften, aufgebaut. Weiters begab sich ein Mitglied zur Patientenbetreuung als sogenannter „Innerer Retter“ in den liegenden PKW. Bei der weiteren Lageerkundung und nach Rücksprache mit der anwesenden Notärztin des Christophorus 2, konnte festgestellt werden, dass die Person zwar eingeschlossen, jedoch nur leicht verletzt war. 

In weiterer Folge wurde mittels Säbelsäge die Windschutzscheibe des Unfallwagens entfernt und der eingeschlossene Lenker rasch aus seiner Zwangslage befreit. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei wurde das Fahrzeug wieder auf alle vier Räder gewuchtet und mittels Last 4 von der Unfallstelle verbracht.

(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer

Nach rund zwei Stunden konnten alle Arbeiten abgeschlossen werden und alle Mitglieder, etwas verspätet, die Nachtruhe antreten.


Eingesetzte Kräfte:

49 Einsatzkräfte der Feuerwehr

4 Hilfeleistungsfahrzeuge
1 Tanklöschfahrzeug
1 Wechselladefahrzeug mit Kran

FW Gneixendorf
FW Hauptwache

ÖAMTC NAH Christophorus
Polizei
Rotes Kreuz Krems