Klirrend kalte Brandeinsätze um Mitternacht

von Alfred Dunshirn, David SeifritzZuletzt am Mittwoch, 7. März 2018 geändert.
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In der Nacht vom 28. Februar auf den 1. März 2018 stand die Freiwillige Feuerwehr Krems beim Brand eines Müllcontainers und unmittelbar danach aufgrund eines automatischen Brandmeldealarms im Einsatz.
Gegen 23.30 Uhr gingen in der Bezirksalarmzentrale Krems mehrere Notrufe ein, die den Brand eines Mischmüllcontainers im Innenhof einer Wohnhausanlage in der Meyereckstraße meldeten. Die daraufhin alarmierte Mannschaft der Hauptwache besetzte umgehend zwei Tanklöschfahrzeuge und rückte zur Einsatzstelle aus (siehe auch das Alarmierungsprotokoll).

Die Mannschaft des ersteingetroffenen Fahrzeugs stellte eine Zubringleitung in den Innenhof her, ein Atemschutztrupp ging dann mit einer Löschleitung zur Brandbekämpfung vor. Um zu den Glutnestern in dem dichtbefüllten Container vordringen zu können, räumten die Einsatzkräfte einen Großteil des Mülls aus dem Behälter. Hierbei kam ein weiterer Atemschutztrupp zum Einsatz. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera machten die Feuerwehrkräfte gezielt die Brandherde ausfindig und löschten diese ab. Der Einsatzleiter kontrollierte, ob sich der Brand auf die Umgebung des Containers, der in der Nähe einer Hausfassade stand, ausbreitete. Er stellte jedoch keine Ausweitung des Brandes fest, nach erfolgter Endkontrolle rückten die beiden Tanklöschfahrzeuge wieder in die Hauptwache ein. Erstmals stand bei diesen Löscharbeiten die neue Atemschutzausrüstung im Einsatz, die kürzlich in Dienst gestellt wurde.
Noch während der Austausch der Atemschutzausrüstung im Gang war und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge hergestellt wurde, ging in der Bezirksalarmzentrale ein Alarm einer automatischen Brandmeldeanlage ein. Die mittels Hausalarm zum Einsatz beorderte Mannschaft rückte mit einem Tanklöschfahrzeug und der Drehleiter aus (siehe auch das Alarmierungsprotokoll).
Die Erkundung durch den Einsatzleiter ergab, dass der Alarm durch einen Wasserschaden in einem Gastronomiebetrieb ausgelöst wurde. Die Feuerwehrkräfte drehten die Wasserzufuhr ab und beseitigten dann in Rücksprache mit dem Lokalbetreiber das ausgetretene Wasser aus dem Eingangsbereich.

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Etwa zwei Stunden nach der ersten Alarmierung rückten die Einsatzkräfte in die Hauptwache ein, die Reinigungs- und Tauscharbeiten der Ausrüstung nahmen noch einige Arbeitsstunden in Anspruch.

 

 


Eingesetzte Kräfte:

25 Einsatzkräfte der Feuerwehr

1 Drehleiter
2 Tanklöschfahrzeuge
1 Versorgungsfahrzeug

FW Hauptwache

Polizei