Imbisslokal in Gneixendorf ausgebrannt

von Gernot RohrhoferZuletzt am Dienstag, 28. März 2017 geändert.
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Großeinsatz für die Freiwillige Feuerwehr Krems am späten Sonntagvormittag: In der Küche eines Imbisslokals zwischen Krems und Gneixendorf ist aus vorerst unbekannter Ursache ein Brand ausgebrochen. Große Teile des Gebäudes brannten aus. Mitarbeiter und Gäste konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. 

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Mitarbeiter des Lokals meldeten gegen 11.30 Uhr zunächst den Brand einer Frittieranlage, nur wenige Augenblicke später hatte sich das Feuer jedoch auf große Teile der Küche ausgebreitet und es gingen weitere Notrufe in der Bezirksalarmzentrale Krems ein. Der diensthabende Disponent alarmierte daraufhin die Feuerwachen Egelsee, Gneixendorf, Hauptwache und Rehberg sowie die Betriebsfeuerwehr der Voestalpine Krems und die Freiwillige Feuerwehr Stratzing (siehe auch das Alarmierungsprotokoll).

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"Beim Eintreffen am Einsatzort waren bereits einige Scheiben geborsten. Das Gebäude stand in Vollbrand und die Flammen hatten sich teilweise schon auf den hinteren Teil des Lokals ausgebreitet", berichtet der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Krems, Gerhard Urschler. Mehrere Atemschutztrupps nahmen daher mit vier Löschleitungen einen Innenangriff im Küchenbereich vor, während aus dem Schankbereich CO2-Flaschen ins Freie gebracht und dort abgekühlt wurden. "Die Flaschen sind direkt in den Flammen gestanden. Durch die Erwärmung hätte zu einem Zerknallen kommen können. Das konnte aber verhindert werden." Die Wasserversorgung erfolgte über Zubringleitungen von einem nahegelegenen Hydranten, die Einsatzkräfte brachten auch mehrere Druckbelüftungsgeräte in Stellung, um das Gebäude vom Brandrauch zu befreien. Insgesamt standen zwölf Atemschutztrupps im Einsatz.

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Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden mit einer Motorsäge Teile der Außenverkleidung des Gebäudes geöffnet, um letzte Glutnester aufspüren und ablöschen zu können. "Wir konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Ein Feuerwehrmann ist leicht verletzt worden, alle Mitarbeiter und Gäste konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen", so Urschler. Um die Einsatzstelle abzusperren, wurden Baustellengitter organisiert. Nach etwas mehr als eineinhalb Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Die Brandursache war Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

 

 


Eingesetzte Kräfte:

90 Einsatzkräfte der Feuerwehr

1 Drehleiter
2 Hilfeleistungsfahrzeuge
4 Kleinlöschfahrzeuge
1 Kommandofahrzeug
4 Mannschaftstransportfahrzeuge
7 Tanklöschfahrzeuge
1 Versorgungsfahrzeug
1 Wechselladefahrzeug

FW Egelsee
FW Gneixendorf
FW Hauptwache
FW Rehberg

BTF VOEST Alpine Krems
FF Stratzing

BFK
Brandursachenermittler
EVN
Polizei
Rettung