Atemschutz Bereichsübung Süd

von Günther SchoberZuletzt am Freitag, 11. November 2016 geändert.
Bislang 2127x gelesen.

Am Mittwoch den 9. November 2016 fand die Bereichsatemschutzübung des Bereichs Krems Süd statt. Das Übungsobjekt befand sich in Thallern und an der Übung waren die drei Feuerwachen südlich der Donau beteiligt.

Übungsannahme war eine „unklare Situation mit mehreren vermissten Personen“ in einer Lagerhalle gegenüber des Heurigenlokals des Weingut Tanzer. Pumpe Thallern war das ersteintreffende Fahrzeug und wurde gleich von einem panischen, schlecht deutsch sprechenden Erntehelfer in Empfang genommen. Die Person musste als Erstes beruhigt werden, bevor der Einsatzleiter die Erkundung aufnehmen konnte. Es war eine starke Rauchentwicklung aus der Halle wahrzunehmen und der Arbeiter gab zu verstehen, dass noch 3 seiner Kollegen in der Halle seien.

Die Mannschaft von Pumpe Thallern bereitete unverzüglich eine Kellerleitung vor und ein Atemschutztrupp rüstete sich aus. Der nachfolgende Tank Angern stelle die Wasserversorgung sicher und stellte einen weiteren Atemschutztrupp.

Die erste vermisste Person war unter einer heruntergefallenen Obstkiste eingeklemmt und konnte aus dieser Situation vom ersten Atemschutztrupp rasch befreit und ins Freie gebracht werden. Nach dem zweiten Einmarsch des Trupps konnte auch der Brandherd lokalisiert und gelöscht werden. Während der Löscharbeiten erlitt ein Truppmitglied einen Kreislaufkollaps und wurde unverzüglich von den beiden verbleibenden Kameraden ins Freie gebracht und dort weiter versorgt.

In der Zwischenzeit traf auch die Feuerwache Hollenburg ein. Die beiden anderen vermissten Personen wurden durch die Trupps von Angern und Hollenburg aus dem Übungsobjekt gerettet.

Die Übungsziele wurden somit rasch erreicht und die Mannschaft konnte mit der Versorgung der Gerätschaften beginnen. Die gemeinsame Übung zeigte eine sehr gut funktionierende Zusammenarbeit der Wachen, was auch bei der Nachbesprechung betont wurde.

Zum Abschluss lud die Feuerwache Thallern noch zu einem Imbiss ins Feuerwehrhaus.

Ein Dank gilt dem Weingut Tanzer für die zur Verfügung Stellung des Übungsobjekts, Markus Höbarth und Andreas Kautz für die Übungsausarbeitung und Daniel Reuter für die Atemschutzlogistik.

Eingesetzte Kräfte:

36 Mann

5 Einsatzfahrzeuge