Entstehungsbrand in Wohnhausanlage

von Gerhard UrschlerZuletzt am Freitag, 16. September 2016 geändert.
Bislang 2719x gelesen.

Ein auf der Herdplatte vergessenes Schneidbrett war der Auslöser für einen Feuerwehreinsatz am 16.9.2016 in einer Wohnhausanlage in der Gerengasse in Krems. Die Bewohnerin wurde durch beißenden Rauch auf das Brandgeschehen aufmerksam und flüchtete mit ihrem Kleinkind aus der Wohnung und alarmiert die Feuerwehr über Notruf 122.

Aus der Hauptwache rückten nahezu unverzüglich ein Hilfeleistungsfahrzeug und die Drehleiter aus. Trotz des dichten Nachmittagsverkehrs war eine rasche Anfahrt möglich. Bei der Ersterkundung wurde dichter, stechend reizender Rauch festgestellt, ein Atemschutztrupp ging in die Wohnung vor, das Stiegenhaus wurde sofort druckbelüftet. Der Entstehungsbrand konnte sich auf dem Cerankochfeld nicht so recht entwickeln, das Schneidbrett hatte sich aber durch die Hitze verflüssigt und entwickelte atemberaubenden Rauch.

Durch die frühe Branderkennung konnte größerer Schaden vermieden werden, die Wohnung wurde von den Einsatzkräften gründlich ventiliert, das Brandgut ins Freie gebracht. Die beiden Bewohnerinnen sind - unverletzt - mit dem Schrecken davongekommen.  

(c) FF Krems-Tank1(c) FF Krems-Tank1(c) FF Krems-Tank1(c) FF Krems-Tank1(c) FF Krems-Tank1(c) FF Krems-Tank1

Bei der Anfahrt wurde das Hilfeleistungsfahrzeug leicht beschädigt, die Kombination aus dummdreisten Falschparkern und einer zugewucherten Feuerwehrzufahrt war dann doch zu schmal. Der Einsatzfahrer musste sich zwischen PKW und Nadelgehölz entschieden - anschliessend wurde der Nadelbaum gestutzt um eine ungehinderte Abfahrt zu ermöglichen.

Nach einer kurzen Unterweisung der Bewohner und einer Begutachtung der falschparkenden PKW gemeinsam mit der Polizei konnte der Einsatz nach knapp 40 Minuten wieder beendet werden.

 


Eingesetzte Kräfte:

10 Einsatzkräfte der Feuerwehr

1 Drehleiter
1 Hilfeleistungsfahrzeug

FW Hauptwache

Polizei