Hochwasser Kremsfluss

von Alfred Dunshirn / Alexander ZsivkovitsZuletzt am Freitag, 8. Juli 2016 geändert.
Bislang 3856x gelesen.

Am 2. Juli 2016 kam es aufgrund starker Regenfälle zu einem raschen Anstieg des Wasserstandes des Kremsflusses. Als der Pegel Hohenstein die Warnstufe überschritt, wurden die laut Alarmplan vorgesehen Maßnahmen gesetzt. Die Begleitwege entlang des Kremsflusses sowie einige Stege wurden gesperrt. Die Flutwelle, die sich durch das Kremstal schob, wurde von Einsatzkräften der Feuerwehr Krems kontrolliert, damit im Falle, dass sich Verklausungen bildeten, schnell interveniert werden konnte.

Zum ersten Mal kam es zu einer Bewährungsprobe für die zweite Ausbaustufe des Hochwasserschutzes am Kremsfluss im Bereich Mühlhof bis Ufergasse. Die Schutzbauten hielten dem Hochwasser stand, es kam zu keinerlei Überflutungen von Straßenzügen, die an der Krems gelegen sind.

Die Kräfte der Feuerwehr Krems standen mit dem Wechselladefahrzeug mit Kran in Bereitschaft bezüglich möglicher Verklausungen, abgesehen von Kontrollfahrten mussten keine weiteren Maßnahmen gesetzt werden. Kurz nach 1 Uhr konnten am 3. Juli alle Einsatzkräfte einrücken. Am Vormittag des 3. Juli wurden weitere Kontrollfahrten durchgeführt, in erster Linie um die Schäden und Verunreinigungen an den Begleitwegen zu dokumentieren.

Die Begleitwege bleiben derzeit gesperrt und werden in den kommenden Tagen gereinigt und wieder begehbar gemacht werden.

Es wurden auch wieder die gewohnten SMS-Warnungen verschickt, wir bitten die Abonnenten ihre Daten zu überprüfen, hier haben geänderte Telefonnummern bzw. neue eMailadressen für zahlreiche Fehlermeldungen beim Versand gesorgt.

 


Eingesetzte Kräfte:

13 Einsatzkräfte der Feuerwehr

1 Kleinlöschfahrzeug
1 Kleinrüstfahrzeug
1 Mannschaftstransportfahrzeug
1 Versorgungsfahrzeug
1 Wechselladefahrzeug mit Kran

FW Hauptwache
FW Rehberg