Ankersuche und Personenrettung in der Donau

von Monika KyselovaZuletzt am Montag, 20. Juni 2016 geändert.
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Am Donnerstag, den 16. Juni 2016 haben die Kameraden der Hauptwache im Rahmen der regelmäßigen wöchentlichen Übungen ihr Können am Wasser geübt. Während zwei Gruppen die Motorboote besetzt haben, um einen in der Donau versenkten Anker zu suchen, hat die dritte Gruppe den Umgang mit den Überlebensanzügen geübt.

Die Ankersuche in der Donau war gar nicht leicht, bei den ersten Versuchen den Anker mit den gekreuzten Ketten zu fangen, die von den 2 Motorbooten aus gesteuert wurden, sind die Kameraden leer ausgegangen. Bei einem der Versuche wurde anstelle des Ankers sogar ein größeres Stück Holz gefunden. Schließlich wurde der Anker erfolgreich gefangen. 

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Obwohl das Schwimmen in der Donau bei den sommerlichen Temperaturen sehr angenehm sein kann, würden sich bei kaltem Wetter nicht viele freiwillig ins Wasser trauen. Die Überlebensanzüge werden zwar vorwiegend im Winter benützt, sie kommen aber auch in anderen Jahreszeiten, vor allen bei kalten Temperaturen, zum Einsatz. Die Überlebensanzüge sind zwar komplett wasserdicht, doch die Bewegung im Wasser ist nicht leicht. Ein ungeübter Retter könnte somit in Panik geraten und die Rettungsaktion könnte schnell scheitern. Die Kameraden haben daher gestern das „Schwimmen“  mit den Anzügen in der Donau geübt.

Zum Schluss der Übung wurde noch die Personenrettung mit dem Feuerwehrrettungsboot geübt. Bei starker Strömung kann diese Rettung anstrengend sein, doch die Kameraden haben sich auch bei der Bewältigung dieser Aufgabe sehr gut bewährt.