Teambuilding in der Hauptwache

von Christoph StrickerZuletzt am Montag, 13. Juni 2016 geändert.
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Der I. Zug der FF Krems befasste sich im ersten Übungshalbjahr intensiv mit dem Thema „Teambuilding“, weswegen eigens eine Hauptübung für die Kameraden der Hauptwache ausgearbeitet wurde. 7 Stationen galt es in insgesamt rund zweieinhalb Stunden zu absolvieren.

Bei der ersten Station handelte es sich um einen kurzen Vortrag von Matthias Slatner, Mitglied im I. Zug, welcher sich auch im Bereich der Erwachsenenbildung weiterbildet. Hierbei wurden Begriffe wie die „Eisbergtheorie“ (Bewusstsein ist wie ein Eisberg: 10% sichtbar, 90% unsichtbar), die „Maslowsche Bedürfnispyramide“ (Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken, Sex, sowie Sicherheit und soziale Bedürfnisse, wie Reden und Ansehen), sowie die typischen Teamfunktionen (Koordinator, Erfinder, Macher, Perfektionist,…) und Teamrollen den Teilnehmern näher gebracht.

Anschließend wurden die Kameraden in fünf gleichgroße Gruppen geteilt und mit den Stationen begonnen.

 

Station 1: Türöffnung

Die Teilnehmer wurden in einen dunklen Raum eingesperrt, in welchem sich die Ausrüstung von Bus 1 Krems (Faltdreieck, Erste Hilfe Rucksack, 1 Taschenlampe, Winkerkelle) befand. Ziel der Station war es, innerhalb von 15 Minuten den Schlüssel zum Ausgang zu finden – wozu jedoch 5 feuerwehrspezifische Aufgaben gelöst werden mussten, bei welchen die jeweiligen Ergebnisse die Zahlenkombinationen zu den nächsten Kisten öffneten.

Station 2: Spreizer

Mit Hilfe des Spreizer wurde „Jenga“ gespielt. Dabei handelt es sich um ein Geschicklichkeitsspiel, bei welchem in unseren Fall mit Holzstaffeln (10x10 cm) gespielt wurde. Ziel war es, so viele Staffeln wie möglich aus dem Turm zu ziehen und oben wieder drauf zu legen.

 

Station 3: Blinde Ballführung

Die Gruppe wurde aufgeteilt in 4 Teilnehmer und einen Teamleiter. Danach wurden die Augen der Teilnehmer verbunden, der Teamleiter gab die Befehle. Ziel dieser Station war es, einen Tennisball, welcher auf einem Verkehrsleitkegel lag, zu einem ca. 4 Meter entfernten Verkehrsleitkegel zu balancieren. Der Tennisball lag auf einem Ring, an welchem Schnüre befestigt waren.

Station 4: Notlandung

Denkaufgabe bei der vierten Station. Aufgabe: „Eine Gruppe mutiger Feuerwehrmänner der FF Krems ist in unwegsamem Gelände gelandet. Der Marsch zur nächsten Siedlung dauert vermutlich einige Tage. Tank 4 Krems befindet sich mit auf der Reise, dieser ist jedoch völlig zerstört und fahrunfähig. Die Gruppe kann allerdings Ausrüstungsgegenstände mitnehmen, aber ACHTUNG: diese müssen sehr weit getragen werden.“ Hier liefen die Gedanken am weitesten auseinander: während eine Gruppe pro Person einen Gegenstand nahm, packte eine andere Gruppe so viel wie möglich in die Korbschleiftrage.

 

Station 5: Kegeln

Jeder Teilnehmer aus einer Gruppe hatte 2 Versuche, mit einem gerollten C-Druckschlauch 9 Wasserflaschen umzuwerfen.

Station 6: Hebekissen

Mit Hilfe von zwei Hebekissen, musste eine Kugel in einem Labyrinth ins Loch gerollt werden. Derjenige, welcher die Hebekissen bediente, sah jedoch nichts und musste sich auf die Anweisungen der anderen Gruppenmitglieder verlassen.

 

Am Ende der Übung wurden die Wertungsbögen verglichen um ein „Ranking“ der Gruppen zu erhalten. Alle fünf Gruppen waren beinahe punktegleich. Die Übungsausarbeiter (Markus Fasching, Christoph Stricker, Hannes Schwanzer, Michael Schandl und Matthias Slatner) möchten sich für den spaßigen Abend und die disziplinierten Gruppen bedanken.