Zwei Verkehrsunfälle innerhalb von zwei Stunden - erhebliche Verkehrsbehinderungen

von Alfred DunshirnZuletzt am Freitag, 1. April 2016 geändert.
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Am Freitag, dem 1. April 2016 wurde kurz nach 15 Uhr die Hauptwache der Feuerwehr Krems zu einem Verkehrsunfall in der Nähe der Schiffsstation beim Franz-Zeller-Platz alarmiert. Die Hausmannschaft konnte in kürzester Zeit mit zwei Hilfeleistungsfahrzeugen und einem Wechselladefahrzeug ausrücken (siehe auch das Alarmierungsprotokoll).

Auf der B3 war kurz vor dem Kreisverkehr beim Franz-Zeller-Platz ein PKW mit einem LKW kollidiert, der Verkehr kam in beiden Fahrtrichtungen zum Erliegen. Zwei zufällig zur Unfallstelle gekommene Kameraden des Landesfeuerwehrverbandes sicherten bis zum Eintreffen der Polizei die Unfallstelle ab. Die Lenkerin des PKW wurde von den Feuerwehrkräften gemeinsam mit den Rettungskräften erstversorgt und anschließend vom Roten Kreuz ins Universitätsklinikum Krems gebracht. Seitens der Feuerwehr wurde der fahruntaugliche PKW mit dem Wechselladefahrzeug von der Unfallstelle entfernt.

Die Mannschaft der Hilfeleistungsfahrzeuge machte den beschädigten LKW durch einen Reifenwechsel wieder fahrtüchtig. So konnte die Unfallstelle geräumt und für den Verkehr freigegeben werden.

Nach dem Einrücken blieb der Mannschaft nur eine kurze Verschnaufpause. Weniger als zwei Stunden nach dem Unfall auf der B3 ereignete sich auf der Donaubrücke in Fahrtrichtung St. Pölten ein Auffahrunfall, der für eine erhebliche Verkehrsbehinderung im Abendverkehr sorgte. Zwei Feuerwehrkameraden, die sich im Zuge einer Transportfahrt in der Nähe des Unfallortes befanden, forderten nach einer Erkundung die beiden Hilfeleistungsfahrzeuge zum Einsatz an. Diese konnten wiederum rasch besetzt werden und zur Einsatzstelle ausrücken.

Beide PKW, die jeweils aufgrund der Deformierungen der Stoßstangen nicht mehr fahrtauglich waren, wurden mithilfe eines hydraulischen Spreizers und eines Handspreizers sowie mit einer Säbelsäge wieder fahrtüchtig gemacht. Beide Fahrzeuge konnten dadurch selbständig die Unfallstelle verlassen. So war die B37 im Bereich der Donaubrücke rasch wieder ohne Behinderung befahrbar. Etwa dreißig Minuten nach der Alarmierung konnten die Einsatzkräfte in die Hauptwache einrücken.

(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer

 


Eingesetzte Kräfte:

31 Einsatzkräfte der Feuerwehr

2 Hilfeleistungsfahrzeuge
1 Versorgungsfahrzeug
1 Wechselladefahrzeug mit Kran

FW Hauptwache

Polizei
Rettung