Freitag, 9. Mai 2014

Einsatzübung im Recyclingbetrieb

von Christoph Gruber & Manfred Wimmer

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Zuletzt am Mittwoch, 14. Mai 2014 geändert.

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Ein eingehender TUS Alarm alarmierte die Einsatzkräfte kurz nach 19:00 Uhr zur Übung und wenig später rückte die Mannschaft der Hauptwache mit sieben Fahrzeugen (vier Löschfahrzeuge, 1 Drehleiter, 1 Kommandofahrzeug, 1 Logistikfahrzeug) zum Übungsort aus.
Der Gruppenkommandant vom ersteintreffenden Tanklöschfahrzeug wurde bereits vom Brandschutzbeauftragten erwartet und erhielt eine Einweisung auf die Lage.

Eine vermisste Person im Bereich einer Werkshalle welche unmittelbar an die brennende Fläche angrenzte war die Priorität für die Führungskraft. Da eine unbekannte Flüssigkeit ausgetreten war, rüstete ein Atemschutztrupp mit chemikalienbeständigen Stiefel und Handschuhen aus. Ein weiterer bereitete sich mit Schutzanzügen vor.
Die Ausbreitung des Brandes auf angrenzende Objekte wurde, während der Schaumangriff aufgebaut und die Wasserversorgung sichergestellt wurde, mit Wasser verhindert.

Weitere Mannschaften dichteten Kanaleinläufe ab und installierten einen Not-Dekoplatz.

In einer ca. 2,5 m tiefen Abstellfläche welche aufgrund des Brandes isoliert war konnte die verletzte Person lokalisiert werden. Mit Leitern stiegen die Trupps zur Person hinab, und konnten sie mit Hilfe der Korbtrage aus der Gefahrenzone retten.

Da sich herausstellte dass die unbekannte Flüssigkeit in der Abstellfläche in Zusammenhang mit der brennenden Flüssigkeit stand, wurde das Fluten der Fläche mit Leichtschaum vorbereitet.

Im Freibereich gingen mehrere Schaumrohre in Stellung und begannen mit der Aufbringung von Schaum auf die ca. 900m ² brennende Fläche. Während die Schwerschaumrohre den Schutz der Objekte durchführten, wurde Mittelschaum über die brennende Oberfläche geschoben. Um eine hohe Abbrandrate bekämpfen zu können (was sich bei der Übung nicht simulieren lässt) wurde der Löschschaum besonders hoch aufgeschoben.

Die ebenfalls anwesende Betriebsfeuerwehr nutzte diese Übung auch um realistisch die das neue Brandschutzkonzept des Unternehmens inkl. der Löschwasserrückhaltung im größeren Ausmaß zu testen.

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Ca. 60 Minuten nach dem Eintreffen am Übungsort waren alle Szenarien abgearbeitet und es konnte mit den intensiven Aufräumarbeiten begonnen werden.

Im Rahmen der Übungsnachbesprechung wurde nochmals betont, dass dieses Szenario in diesem Betrieb so nicht möglich ist, da keine brennbaren Flüssigkeiten gelagert werden. Für die Feuerwehr Krems war dies aber das Szenario mit dem höchsten Übungserfolg um alle Schaumarten beüben zu können.

Die Feuerwehr Krems bedankt sich herzlich bei der Betriebsleitung der Fa. Brantner für die Möglichkeit diese Übung durchzuführen. Und ganz besonders auch für die laufend gute Zusammenarbeit mit der Betriebsfeuerwehr.