Sonntag, 20. Oktober 2013

Gneixendorf: Ein Toter bei Flugzeugabsturz

von Gernot Rohrhofer

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Zuletzt am Dienstag, 22. Oktober 2013 geändert.

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Bei einem Flugzeugabsturz in Gneixendorf ist am Sonntagvormittag ein Mann aus dem Bezirk Krems ums Leben gekommen, ein zweiter Insasse wurde verletzt, dieser konnte sich aber selbst aus dem Wrack befreien.

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Das viersitzige Flugzeug war gegen 10.25 Uhr gestartet, wenig später touchierte es nordöstlich des Flugplatzes Gneixendorf jedoch mehrere Bäume und stürzte schließlich in einem dicht bewachsenen Augebiet ab. Das Flugzeug wurde in mehrere Teile gerissen, das Cockpit wurde dabei gegen den Waldboden geschleudert. Der Pilot dürfte auf der Stelle tot gewesen sein, der zweite Insasse - es handelt sich dabei um den Bruder des Piloten - wurde verletzt und konnte ins Freie klettern.

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"Danach ist der Mann aus dem Waldstück hinaus gelaufen und hat die Einsatzkräfte eingewiesen, wegen des dichten Nebels war es schwierig, die Unglücksstelle zu finden", sagt Andreas Herndler vom Bezirksfeuerwehrkommando Krems. "Zum Zeitpunkt der Alarmierung herrschten rund um den Flugplatz Gneixendorf Sichtweiten um die 150 Meter, die vielen Äcker und Felder erschwerten die Zufahrt zusätzlich", so Herndler.

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Der verletzte Insasse wurde vom Roten Kreuz ins Landesklinikum Krems gebracht. Am frühen Sonntagvormittag dauerte der Feuerwehreinsatz an, Dutzende Feuerwehrleute schnitten mit Motorsägen eine Schneise in den Wald, um das Flugzeug bergen zu können. Weil Treibstoff ausfloss, wurde auch ein Brandschutz aufgebaut, akute Brandgefahr herrschte allerdings nicht.

Freiwillige Feuerwehr Krems/Donau - Gneixendorf: Ein Toter bei Flugzeugabsturz

Die Unfallursache stand vorerst nicht fest, gegen 12.30 Uhr traf die Flugunfallkommission des Verkehrsministeriums in Gneixendorf ein, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Im Einsatz waren die Feuerwehren Krems, Gneixendorf, Stratzing, Langenlois und Lengenfeld.