Montag, 9. September 2013

Heißluftballon in Rossatz notgelandet

von Christoph Firlinger

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Zuletzt am Montag, 9. September 2013 geändert.

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Am Samstag, den 7. September gegen 09:30 Uhr meldete ein Passant über den Feuerwehrnotruf 122, dass ein Heißluftballon auf Höhe Dürnstein in die Donau gestürzt sei. Sofort alarmierte der Disponent der Bezirksalarmzentrale Krems die Feuerwehren Dürnstein, Krems-Hauptwache und Mautern, welche nur wenige Minuten nach dem Alarm ihre Rettungsboote besetzen und zum Unglücksort ausrücken konnten.
Unterstützung aus der Luft bekamen die Einsatzkräfte vom Notarzthubschrauber Christophorus 2, welcher ebenfalls zur Menschenrettung entsandt wurde.

Aufgrund von technischen Problemen musste der Pilot den Heißluftballon in der Donau bei Dürnstein notlanden. Die drei Mitfahrer konnten den Ballonkorb verlassen und wurden von zwei in der Nähe aufhältigen Männern welche den Vorfall beobachteten mittels Motorzille aus der Donau gerettet. Aufgrund des Gewichtsverlustes stieg der Ballon samt Pilot nochmals in die Höhe und landete schließlich in einer Entfernung von rund 300 Metern vom rechten Donauufer entfernt in einem Obstgarten.
Bei dem Zwischenfall wurde glücklicherweise niemand verletzt.

(c) M. Wimmer / BFK-Krems(c) M. Wimmer / BFK-Krems(c) M. Wimmer / BFK-Krems


Durch das rasche Handeln der couragierten Ersthelfer konnten die Feuerwehrboote ihren Einsatz abbrechen. Die örtlich zuständige Feuerwehr Rossatz führte die Kontrolle des notgelandeten Ballones durch.