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Dienstag, 13. Oktober 2009
F.A.Q. für Webmaster
von Gerhard Urschler und Erich Bachmayer |
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Bislang 3667x gelesen. |
Zuletzt am Freitag, 13. August 2010 geändert. |
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Die am häufigsten gestellten Fragen zur Warnstufenliste (Wastl) lassen sich auf einige wenige reduzieren:
- Was ist das?
- Wo kommen die Daten her?
- Was kostet das?
- Darf man das auch verwenden?
- Dürft ihr denn das?
- Wo kann ich Fehler melden?
- Wieso sind manche Alarmzentralen nicht online?
- Was bedeuten die Farben in der Karte?
Antwort zu Frage 1. Was ist das?
Die Warnstufenliste ist ein Beitrag zur internen wie externen Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr, dient der Entlastung und Ergänzung der Alarmzentralen und wird als Grundlage für die ergänzende SMS-Information im Einsatzfall verwendet. Es wird eine Übersicht über die laufenden und historischen Einsätze sowie die eingesetzten Feuerwehren angezeigt.
Die Warnstufenlistenübersicht ist ein gemeinsames Projekt des Bundesrechenzentrums, des Magistrates der Stadt Krems, des NÖ Landesfeuerwehrverbandes, der Fa. Blaulicht-SMS, der NÖ Bezirksalarmzentralen und der Freiwilligen Feuerwehr Krems/Donau.
Das Bundesrechenzentrum stellt mit 13 Servern und Software den Großteil der EDV-Ausstattung, die Stadt stellt Energie, Gebäude und Internetanbindung zur Verfügung, die Betreiber der BAZen stellen die Anbindung vor Ort bei und die FF Krems unterstützt mit der restlichen Infrastruktur, wie Notstromversorgung und USV, Switches, Netzwerk und rund um die Uhrbetreuung.
Antwort zu Frage 2. Wo kommen die Daten her?
Die Daten werden über das Internet über verschlüsselte Leitungen direkt von den Bezirksalarmzentralen übertragen. Die Übertragungseinrichtung ist aber völlig von den Leitstellenrechnern abgekoppelt, es erfolgen nur Fernzugriffe auf die Datenbank im lokalen Netz.
Antwort zu Frage 3. Was kostet das?
Durch die zur Verfügung gestellte Infrastruktur ist es uns derzeit möglich, diesen Service gratis und kostenlos anzubieten: dafür gehen wir auch keine Verpflichtungen zur Verfügbarkeit ein. Unser "best effort" hat sich durch die Sachspenden des BRZ auf ein sehenswertes Rechenzentrum erhöht, ausschlaggebend ist nun vermutlich die Internetanbindung. Wir warten auf Glasfaser.
Die Inanspruchnahme unserer SMS-Informationsservices ist allerdings kostenpflichtig. Hiermit werden Informationen zu Pegelwarnstufen und Katatrophenschutzinformationen verschickt.
Antwort zu Frage 4. Darf man das auch verwenden?
Es ist nicht nur die Nutzung unserer Wastl-Seiten kostenlos, externe Websiten dürfen diese Inhalte in ihre eigenen Seiten einbauen. Ein kleiner Hinweis bzw. Link auf unsere Seite würde uns freuen. Die Damen und Herren Webmaster sind aber angehalten, keine unsinnigen Refresh-Befehle einzubauen, sondern mit unseren Ressourcen ein bisserl sparsam umzugehen.
Wir bieten sogenannte ASP-Skripte an, die sich am einfachsten in Form eines Inline-Frames einbinden lassen. Die eingebundenen ASP-Seiten führen automatisch ein refresh (Xhtml bzw. Ajax) durch. Bitte daher keinesfalls die Seiten auf eine Seite künstlich mit einem zusätzlichen refresh (z.b. meta http-equiv="refresh" content="10") ständig aktualisieren wollen! Das bringt einerseits nicht viel: die darunterliegenden Daten werden nur alle 5 Minuten neu erstellt, dund der meta-refresh lädt sowieso nur das framework neu...
Der andere Grund: im Krisenfall wird das refreshintervall reduziert, damit die Last am System nicht zu gross wird. Wenn eine externen Website trotzdem ständig unnütze refresh generiert, dann ist das unkameradschaftlich und unfair - und wir müssen die betreffende Website ausschliesen, um das System zu schützen.
Folgende Möglichkeiten stehen dem findigen Webmaster zur Gestaltung seiner Seiten in From von asp-Skripten zur Verfügung. Diese bitte mit einemen IFRAME-Frame-Konstrukt einbinden. Siehe dazu die Definition: Link
Nur die Bezirkskarte mit dem Status der Feuerwehren:
| "http://www.feuerwehr-krems.at/codepages/wastl/wastlmain/showbezirkkarte.asp?bezirk=[ZWEISTELLIGE BEZIRKSNUMMER]" |
Die Bezirkskarte mit der Übersicht wie auf der FF Krems-Homepage:
- mit Überschrift:
- ohne Überschrift:
- eine Spezialversion für AM-SB:
| "http://www.feuerwehr-krems.at/ShowArtikel.asp?Artikel=5184&Filter=[ZWEISTELLIGE BEZIRKSNUMMER]"
"http://www.feuerwehr-krems.at/CodePages/Wastl/wastlmain/ShowBezirk.asp?bezirk=[ZWEISTELLIGE BEZIRKSNUMMER]"
"http://www.feuerwehr-krems.at/codepages/wastl/wastlmain/showbezirkkarte.asp?bezirk=118"
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Die Landeskarte mit klickbaren Bezirken und Übersichtstabelle:
- mit Überschrift:
- ohne Überschrift:
| "http://www.feuerwehr-krems.at/ShowArtikel.asp?Artikel=4310"
"http://www.feuerwehr-krems.at/CodePages/Wastl/wastlmain/ShowOverview.asp"
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Nur die Landeskarte mit klickbaren Bezirken:
| "http://www.feuerwehr-krems.at/CodePages/Wastl/wastlmain/Showlandkarte.asp"
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Nur die Übersichtstabelle (die Zeilen sind nicht klickbar):
| "http://www.feuerwehr-krems.at/CodePages/Wastl/wastlmain/Showlandtab.asp"
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Die NÖ-Karte als Mini-Bitmap:
| "http://www.feuerwehr-krems.at/CodePages/Wastl/landmini/MiniNOE_Eldis_xhtml.asp"
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Die Bezirk-Krems-Karte als Mini-Bitmap:
| "http://www.feuerwehr-krems.at/CodePages/Wastl/landmini/MiniBezirk_Eldis_xhtml.asp"
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Eine Übersicht über alle eingesetzte Feuerwehren in NÖ:
| "http://www.feuerwehr-krems.at/CodePages/Wastl/wastlmain/ShowLand.asp"
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Antwort zu Frage 5. Dürft ihr denn das?
Der Zugriff auf die ELDIS-Datenbank ist mit der Abteilung IVW4 des Landes Niederösterreich abgeklärt, es gibt hier in Vertragsform sogar eine Geheimhaltungsklausel bezüglich der ELDIS-Datenbank.
Die ursprüngliche Anwendung sah nur die Anzeige des Bezirkes Krems vor, hier hat das BFKDO Krems gemeinsam mit der FF Krems die ersten Weichen gestellt. Die niederösterreichweite Zusammenfassung der Daten der Alarmzentralen geht auf eine Anregung von Präsident Josef Buchta zurück, die Entscheidung, welche Daten angezeigt werden dürfen, ist von LBDSTV Armin Blutsch festgelegt worden, auch der Landesfeuerwehrrat hat sich mit der Thematik auseinandergesetzt.
Die Verwendung des Kartenmaterials erfolgt mit freundlicher Genehmigung durch das Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Vermessung und Geoinformation "NÖGIS".
Die Übermittelung von Pegelinformationen und Warnstufen ist im Interesse und im Auftrag des Magistrates der Stadt Krems. Hier wird in Zusammenarbeit mit den Dienststellen des Magistrates, dem Gemeindeabwasserverband, der Gemeinde Senftenberg, der Abteilung Hydrologie und der Austrian Hydro Power AG sowie dem Bundesrechenzentrum ein Service angeboten, der von Pegelerfassung in eigenen Pegelstationen bis hin zur Bürgerinformation per SMS reicht.
Antwort zu Frage 6. Wo kann ich Fehler melden?
Fehler in Hinblick auf fehlende Fahrzeuge, Kommandomitglieder etc. sind in FDISK einzupflegen. Es erfolgt ein periodischer Datenabgleich zwischen FDISK und ELDIS-Datenbank.
Einsätze, Aus- und Einrückungen sind grundsätzlich der zuständigen BAZ zu melden. Sollte ein Einsatz nicht auf der Übersichtskarte erscheinen, oder ein Einsatz nicht geschlossen worden sein, so wird empfohlen, der BAZ eine eMail zu senden. Funksprüche oder Anrufe werden in Bezug auf die Wastlübersicht aus verständlichen Gründen nicht gern gesehen. Diese Information im Internet dient der Entlastung der Disponenten und soll nicht Grund für (sind wir uns ehrlich: meist recht überflüssige) Anfragen sein.
Für Probleme mit den Wastlkarten bitte immer zuerst den jeweiligen Webmaster kontaktieren, evt. sind ja unsere Karten fehlerhaft eingebunden. Ansonsten bitte direkt eine Anfrage an webmaster@feuerwehr-krems.at senden. Ein allgemeiner Hinweis: die volle Funktionalität der Wastlkarten kann nur mit aktiviertem Javascript ausgenutzt werden, eine Bildschirmauflösung von mind. 1024x768 ist empfohlen. Diskussionen um barrierefreies Webdesign, Browserunterstützung oder W3C-Konformität bitte an salzamt@feuerwehr-krems.at schicken.
Antwort zu Frage 7. Wieso sind manche Alarmzentralen nicht online?
Manche Bezirksalarmzentralen werden nur bei Bedarf besetzt, zum Beispiel bei Hochwasser oder Sturmnächten. Die Alarmzentralen in Bruck, Klosterneuburg, Waidhofen, Tulln und Zwettl sind nur fallweise besetzt, gegebenenfalls sind die Alarmrechner auch abgeschaltet und erscheinen daher als Offline in der Karte.
Die Bezirke Gmünd, Waidhofen, Zwettl, Horn, Tulln, Bruck und Hollabrunn werden im Regelbetrieb von der Landeswarnzentrale betreut, Scheibbs wird von Amstetten alarmiert, Lilienfeld von St. Pölten und Gänserndorf von Mistelbach aus. In den Ballungszentren erledigen die Alarmzentralen außerdem Aufgaben, die über das "bloße" Entgegennehmen des Notrufes 122 hinausgehen. Hier ist im Normalfall Servicezentrum, Bürgerinformation, Verwaltungsknoten und Leitstelle für den regulären Dienstbetrieb vereint. Das Personal wird (mit Ausnahme der Landeswarnzentrale) von den örtlichen Gemeinden und/oder von ehrenamtlichen Kräften gestellt. Die Alarmierungsinfrastruktur (das ist ein PC in der Leitstelle, der Alarmgeber und die notwendige Software) wird von der Abteilung IVW4 der NÖ Landesregierung finanziert, die restliche Infrastruktur kommt meist von den örtlichen Gemeinden bzw. von der Stationierungsfeuerwehr, die ja die Alarmzentrale als Führungsleitstelle nutzen.
Wenn in einer Sturmnacht zahlreiche Einsatzanforderungen gleichzeitig eintreffen, so ist das Abarbeiten des "normalen" Alarmplanes nicht möglich (es ergibt ja keinen Sinn die Sirene in einer Ortschaft 10x hintereinander ablaufen zu lassen). Hier ist eine enge Integration zwischen Führungsstab und Alarmzentrale notwendig, damit einerseits die vorhandenen Einsatzkräfte sinnvoll eingesetzt werden können und andererseits mit den hilfesuchenden Anrufern eine direkte Abstimmung erfolgen kann. Diese wird im Regelfall durch Besetzen der BAZ mit zusätzlichen Disponenten und Führungspersonal z.b. des Bezirksführungsstabes erreicht.
Antwort zu Frage 8. Was bedeuten die Farben in der Karte?
Die Bezirke sind je nach der Anzahl der eingesetzten Feuerwehren eingefärbt. Die Anzahl der Einsätze selbst ist irreführend und lässt keine Rückschlüsse auf die Schwere des Einsatzereignisses zu: ein Einsatz der Alarmstufe B4 hat evtl. 20 Feuerwehren im Einsatz, ein Unwettereinsatz womöglich gar 100 Feuerwehren!
Die Feuerwehr selbst wird dann nach ihrem letzten gemeldeten Einsatzstatus eingefärbt. Grün bedeutet einsatzbereit, orange/rot zeigt eine laufende Alarmierung bzw. Einsatztätigkeit an, während blau für andere Tätigkeiten, wie Übung, Bewegungsfahrten, Instandhaltung, etc. reserviert ist.